Klima-Demonstration in Langenfeld

 

  • Vor dem Langenfelder Rathaus wurden alle Teilnehmer der Demonstration mit passenden und einheitlichen Slogans bekannt gemacht.

 

 

Interview mit René Grunwald

Interviewer: Warum bist Du heute bei dieser Demonstration erschienen?
René: Ich finde es ziemlich wichtig, sich für das Klima einzusetzen.
Interviewer: Weißt Du, wer diese Bewegung initiiert hat?
René: (längeres Zögern) Ah, die Greta Thunberg. Ein Mädchen mit Asberger-Syndrom.
Interviewer: Was genau stört dich denn an der derzeitigen Klimapolitik?
René: Es wird generell zu wenig für das Klima getan und das, was getan wird, ist nicht so effektiv. Es gibt mehr Möglichkeiten den Klimawandel zu stoppen.
Interviewer: Was genau sollte an der momentanen Klimapolitik verändert werden?
René: Es sollte ein besonderer Fokus auf das gelegt werden, was besonders schädlich ist. Zum Beispiel wäre ein gutes Stichwort die Schiffe auf den Weltmeeren, welche Schadstoffe durch ihre Schweröle ausstoßen und dies ist natürlich sehr viel schädlicher als der Gebrauch von Plastikstrohhalmen.
Interviewer: Ok, nachdem wir jetzt über die heutige Demonstration geredet haben stellt sich mir die Frage, wie viel Unterricht heute für dich ausfällt.
René: (lachend) drei Stunden, aber die werden auch alle von den Lehrern entschuldigt.
Interviewer: Wärst du auch zu den Demonstrationen an einem Samstag oder außerhalb des Unterrichts gegangen?
René: Finde ich schwierig zu sagen, wenn genauso viele Menschen und Freunde wie heute mitgekommen wären dann wäre ich auch mitgekommen, weil allein würde ich hier tatsächlich nicht stehen wollen.
Interviewer: Ok, vielen Dank für das Interview.